Enttäuschungen in Beziehungen …

… können uns als Meilensteine auf dem Weg zu uns selbst dienen …

… wenn wir aus dem „Opfer-Bewusstsein“ aussteigen !

Der Wunsch nach einem Partner beruht zunächst und in den meisten Fällen auf dem Wunsch nach Sicherheit in einer im Außen unsicher erscheinenden Welt und auf der Angst, evtl. allein zu bleiben. Wir wollen zu jemandem gehören und einen Menschen für uns allein haben, um mit ihm Geborgenheit, Freude und andere schöne Gefühle zu erleben. Zu Anfang der Beziehung scheint der Andere uns das auch bieten zu können, bis wir entdecken, dass er unsere Wünsche nicht alle erfüllen kann, dass er unserem Ideal-Wunsch-Bild nicht entspricht und auch voller Emotionen steckt, die wir bei ihm auslösen und dass er auch bei uns die ‚Knöpfe’ drückt.

Diese Ent-Deckungen und Ent-Täuschungen sind wichtige Erfahrungen und Meilensteine auf dem Weg, uns selbst und vor allem unsere Innenwelt kennenzulernen und zu klären, der sich nur wenige bewusst sind. Hierzu gehören unsere von uns abgelehnten, verdrängten und verleugneten Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit, Scham, Schuld, Neid, Eifersucht, Wut, Ohnmacht u.a. – es sind die Gefühle des Kindes in uns. Und hierzu gehören die vielfältigen Verstrickungen mit Mutter, Vater und den Geschwistern, die wir im ersten Jahrzehnt unseres Lebens zusammen mit diesen erschufen.

Solange wir mit diesen Schlüsselpersonen unserer Kindheit nicht Frieden geschlossen und erkannt haben, dass Sie nicht anders konnten (so wie wir selbst auch nicht) und unsere Urteile Ihnen gegenüber zurückgenommen haben, solange wiederholen wir diese leidvolle Vergangenheit in unseren Partnerschaften, bis wir aufwachen, die Zusammenhänge erkennen und uns selbst zum ersten Liebespartner werden.

(Anm.: Text wurde im Original von Robert Betz übernommen)

 

Vaterbeziehung

Die Beziehung zum Vater deiner Kindheit klären

Einer der wichtigsten Prioritäten in diesen Monaten der ständig höher schwingenden Energien, der großen Transformation, in der wir einen Quantensprung in unserem Bewusstsein machen können, ist die Befreiungen von unseren inneren Altlasten mit unserer Vergangenheit. Die Klärung mit den Schlüsselpersonen Vater, Mutter, Geschwister nimmt hierbei den ersten Stellenwert ein.
Jeder von uns musste sich in der Zeit der Abhängigkeit mit diesen uns am nächsten stehenden Personen innerlich verstricken. Manche glauben, sie hätten bereits Frieden gemacht mit ihrem Vater, übersehen jedoch, dass dies nur auf der mentalen Ebene der Fall ist. Es geht um die innere, feinstoffliche Klärung und den Frieden und vor allem um die Befreiungen aus den vielen Verstrickungen, die jeder mit dem ersten Mann seines Lebens, dem leiblichen Vater (und auch mit dem Stiefvater, wenn der leibliche Vater wegging oder starb) bis heute mit sich herum trägt, auch z.B. die Frauen, die in der Kindheit seine ‚Prinzessin’ waren und ihn bis heute, wie sie sagen, lieben.
Unzählige Probleme, von körperlichen Schmerzen und Beschwerden auf der rechten Körperhälfte,Partnerschaftskonflikte und Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten, sind auf die ungeklärte Beziehung zum Vater der Kindheit zurückzuführen. Wenn Frau mit Mann und Männern nicht klar kommt, liegt das vor allem an ihrer Vaterbeziehung. Wenn Männer nicht in ihre Kraft kommen, (und die, bei denen auf geistiger Ebene die ‚Eier’ fehlen) und die beruflich nicht vorwärts kommen und scheitern, dann liegt dies daran, dass der innere Vater nicht rechts hinter ihnen steht und sagt:

 „Ich stehe hinter dir. Meine Liebe und Kraft begleiten dich. Danke, dass du mein Sohn/meine Tochter bist.“

Erst mit unserem Vater im Rücken gehen wir kraftvoll, aufrecht und aufrichtig unseren Weg als Mann und als Frau.

(Anm.: Text wurde im Original von Robert Betz übernommen)