Tara und die Zauberkatze von Diana Cooper

amazon.de

Tara ist ein 7jähriges Mädchen, das ständig Ärger mit ihren Eltern und Geschwistern hat. Auch in der Schule hat sie, aufgrund ihres unfreundlichen und feindseligen Verhaltens anderen gegenüber, keine Freunde und fühlt sich sehr einsam.

Aber das alles ändert sich schlagartig, als ihr ihre Großmutter ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht … eine Katze! Grau-Miau ist aber nicht irgendeine Katze – sie ist eine Zauberkatze und kommuniziert mit Tara über Telepathie. Durch die weisen Ratschläge von Grau-Miau verändert sich das Mädchen und wie durch ein Wunder plötzlich auch Taras ganzes Umfeld.

Tara und die Zauberkatze – Eine wahrlich zauberhafte Geschichte, in der viele spirituelle Ansätze verpackt sind und so ein ungezwungener Kontakt zwischen den kleinen Lesern und diesem Thema hergestellt wird. Durch beispielsweise die Darstellung des leichten Druckes auf der Stirn zwischen den Augenbrauen („das Dritte Auge“), das Erwähnen der Wichtigkeit des Namens oder die Beschreibung einer Aura entsteht ein Verständnis für energetische bzw. spirituelle Bereiche.

Durch die Geschichte wird gezeigt, wie unsere Beziehungen zu anderen von unserem eigenen Verhalten und unserer eigenen Einstellung abhängen oder wie sich das eigene Wohlbefinden steigert, wenn man sich seinen Mitmenschen gegenüber freundlich verhält und ihnen hilft.

Ein – in der heutigen Gesellschaft sehr aktuelles – Thema ist Aggression und welche Gefühle in Wirklichkeit dahinterstecken, wie beispiels weise Verlustängste, Eifersucht, niedriges Selstwertgefühl, aber auch, wie man mit diesen Emotionen umgeht bzw. wie einfach (Eigen-)Liebe eine Veränderung einer negativen Situation hervorrufen kann.

Ein überaus liebevoll verfasstes Kinderbuch, das sich von Herzen weiterempfehlen lässt und sich keineswegs nur für Kinder eignet. Auch für Erwachsene ergeben sich Möglichkeiten, über bestimmte Verhaltensweisen und den Umgang mit solchen nachzudenken und sich die wichtigen Dinge des Lebens in Erinnerung zu rufen, wie z.B. folgender Ratschlag:

„Sich nicht immer nur auf negative Eigenschaften der Menschen zu konzentrieren, sondern in jedem das Positive zu erkennen und das auch in den Vordergrund stellen und schätzen zu können…“

Verlag: Ansata € 7,99 [D] | € 8,30 [A] | CHF 11,90* (* empf. VK-Preis)

Enttäuschungen in Beziehungen …

… können uns als Meilensteine auf dem Weg zu uns selbst dienen …

… wenn wir aus dem „Opfer-Bewusstsein“ aussteigen !

Der Wunsch nach einem Partner beruht zunächst und in den meisten Fällen auf dem Wunsch nach Sicherheit in einer im Außen unsicher erscheinenden Welt und auf der Angst, evtl. allein zu bleiben. Wir wollen zu jemandem gehören und einen Menschen für uns allein haben, um mit ihm Geborgenheit, Freude und andere schöne Gefühle zu erleben. Zu Anfang der Beziehung scheint der Andere uns das auch bieten zu können, bis wir entdecken, dass er unsere Wünsche nicht alle erfüllen kann, dass er unserem Ideal-Wunsch-Bild nicht entspricht und auch voller Emotionen steckt, die wir bei ihm auslösen und dass er auch bei uns die ‚Knöpfe’ drückt.

Diese Ent-Deckungen und Ent-Täuschungen sind wichtige Erfahrungen und Meilensteine auf dem Weg, uns selbst und vor allem unsere Innenwelt kennenzulernen und zu klären, der sich nur wenige bewusst sind. Hierzu gehören unsere von uns abgelehnten, verdrängten und verleugneten Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit, Scham, Schuld, Neid, Eifersucht, Wut, Ohnmacht u.a. – es sind die Gefühle des Kindes in uns. Und hierzu gehören die vielfältigen Verstrickungen mit Mutter, Vater und den Geschwistern, die wir im ersten Jahrzehnt unseres Lebens zusammen mit diesen erschufen.

Solange wir mit diesen Schlüsselpersonen unserer Kindheit nicht Frieden geschlossen und erkannt haben, dass Sie nicht anders konnten (so wie wir selbst auch nicht) und unsere Urteile Ihnen gegenüber zurückgenommen haben, solange wiederholen wir diese leidvolle Vergangenheit in unseren Partnerschaften, bis wir aufwachen, die Zusammenhänge erkennen und uns selbst zum ersten Liebespartner werden.

(Anm.: Text wurde im Original von Robert Betz übernommen)