Selbstliebe

Du bist nicht das, was du zu sein glaubst. Du bist pure Liebe du hast es nur vergessen…


Fast jeder Mensch kann viel mehr Dinge, Eigenschaften, Verhaltensweisen von sich aufzählen, die er an sich ablehnt und nur weniges, was er an sich liebt und liebenswert findet. Wenn du bereit bist, dich ehrlich anzuschauen und die Munitionskiste mit den Waffen zu öffnen, die du jeden Tag gegen dich selbst richtest, schreib einmal all das auf, wozu du ‚Nein!’ sagst, was du nicht sein willst – aber doch auch bist.
Es ist das Kind in dir, das glaubt, es müsse nur gut, fleißig, pünktlich, attraktiv, hilfreich, erfolgreich, lieb, nett, freundlich und angepasst sein. Es wurde verurteilt und mit anderen verglichen, es übernahm diese Urteile, weil es glaubte, die Anderen hätten Recht und erzeugte mit diesen Urteilen, durch Selbstkritik und Selbsthass Gefühle der Schuld, der Scham, der Wut und des Hasses auf sich selbst.
Wer mit sich selbst im Krieg liegt, erzeugt Konflikte, Krankheit und Unglück im Außen. Denn er kann auch an Anderen nicht annehmen, was er an sich selbst nicht liebt. Öffne dein Herz für alle Aspekte an dir, besonders für jene, die du bisher abgelehnt hast. Du bist nicht das, was du durch die Urteile Anderer gelernt hast, über dich zu glauben.
Auch wenn du es jetzt vielleicht noch nicht glauben kannst: Du bist – wie jeder andere Mensch – in Wirklichkeit ein wunderbares, göttliches Wesen der Liebe, ewig lebend, unendlich schön, unendlich liebenswert und unendlich geliebt. Öffne dich diesem Gedanken, vergib dir die Irrtümer und schenke dir jetzt die Liebe, die du dir selbst so lange verweigert hast. Die Liebe verändert alles und lässt dich erkennen, was wirklich und was unwirklich ist. Das ist der Weg aus der selbsterschaffenen Hölle ins Paradies auf Erden.

(Anm.: Text wurde im Original von Robert Betz übernommen)

Enttäuschungen in Beziehungen …

… können uns als Meilensteine auf dem Weg zu uns selbst dienen …

… wenn wir aus dem „Opfer-Bewusstsein“ aussteigen !

Der Wunsch nach einem Partner beruht zunächst und in den meisten Fällen auf dem Wunsch nach Sicherheit in einer im Außen unsicher erscheinenden Welt und auf der Angst, evtl. allein zu bleiben. Wir wollen zu jemandem gehören und einen Menschen für uns allein haben, um mit ihm Geborgenheit, Freude und andere schöne Gefühle zu erleben. Zu Anfang der Beziehung scheint der Andere uns das auch bieten zu können, bis wir entdecken, dass er unsere Wünsche nicht alle erfüllen kann, dass er unserem Ideal-Wunsch-Bild nicht entspricht und auch voller Emotionen steckt, die wir bei ihm auslösen und dass er auch bei uns die ‚Knöpfe’ drückt.

Diese Ent-Deckungen und Ent-Täuschungen sind wichtige Erfahrungen und Meilensteine auf dem Weg, uns selbst und vor allem unsere Innenwelt kennenzulernen und zu klären, der sich nur wenige bewusst sind. Hierzu gehören unsere von uns abgelehnten, verdrängten und verleugneten Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit, Scham, Schuld, Neid, Eifersucht, Wut, Ohnmacht u.a. – es sind die Gefühle des Kindes in uns. Und hierzu gehören die vielfältigen Verstrickungen mit Mutter, Vater und den Geschwistern, die wir im ersten Jahrzehnt unseres Lebens zusammen mit diesen erschufen.

Solange wir mit diesen Schlüsselpersonen unserer Kindheit nicht Frieden geschlossen und erkannt haben, dass Sie nicht anders konnten (so wie wir selbst auch nicht) und unsere Urteile Ihnen gegenüber zurückgenommen haben, solange wiederholen wir diese leidvolle Vergangenheit in unseren Partnerschaften, bis wir aufwachen, die Zusammenhänge erkennen und uns selbst zum ersten Liebespartner werden.

(Anm.: Text wurde im Original von Robert Betz übernommen)